Eine Sopranistin kombiniert mit einem Jazztrio? Geht das? Na klar geht das, und wie! Es sind zwei Seelen in der Brust, die der Pianist Gregor Loepfe zusammengeführt hat: Die klassische Musik und den Jazz. Bei seinen Adaptionen klassischer Themenvorlagen in einen Jazzkontext setzt das Ensemble vor allem auf eine frische, experimentierfreudige und eigene Arrangier-, Klang- und Musiziersprache.
Im aktuellen Programm des Gregor Loepfe Trios bilden neben Eigenkompo-sitionen die verjazzten klassischen Themen (Opernarien, Lieder und Instrumentalwerke) den Kern. Das Trio wird dabei von der Sopranistin Julia Schiwowa ergänzt. Sie singt die klassischen Vorlagen originalgetreu mit einigen improvisatorischen und stilistischen „Seitensprüngen“, das Trio begleitet in einem Jazzkontext, mit neuen Rhythmen und Harmonien.
Aus den klassischen Originalen entsteht melodiöser Jazz, eingebettet in einen groovigen Teppich von eigenwilligen, aber zugänglichen Rhythmen, Harmonien, Riffs und Themen, in dem es viel Platz für Improvisation gibt. Unter den verjazzten klassischen Werken sind: Dvoraks Mondlied aus Rusalka, Bizets Seguidilla und Habanera aus Carmen, Händels Lascia ch’io pianga aus Rinaldo, Glucks Che farò senza Euridice aus Orfeo ed Euridice u.a.
Ein spannendes Hörerlebnis mit vielen Überraschungen und Quervergleichen ist garantiert!
